Das Dienstfahrrad – eine sinnvolle Alternative zum Dienstauto?

26. Juni 2019

Die momentanen sommerlichen Temperaturen verleiten viele Arbeitnehmer dazu, anstelle mit dem Auto das Fahrrad für den Weg zur Arbeit zu benutzen. Dem Arbeitgeber könnte dies Anreiz dazu bieten, über die Bereitstellung eines Dienstfahrrades nachzudenken. So kann nicht nur ein sinnvoller Beitrag zum Umweltschutz geleistet und der Arbeitnehmer zur sportlichen Ertüchtigung angehalten werden, sondern es wird auch ein steuerlicher Vorteil in Anspruch genommen. Bislang mussten Arbeitnehmer, die das Fahrrad auch privat nutzen dürfen, den Geldwertvorteil versteuern. Dies ist seit Jahresanfang nicht mehr der Fall.



Zu beachten ist jedoch die Differenzierung beim gesetzlichen Unfallschutz. Unfälle, die sich während einer Privatnutzung ereignen, müssen durch eine private Unfallversicherung abgesichert werden. Hierbei sollte darauf geachtet werden, dass die Versicherung möglichst umfangreiche Leistungen vorsieht, gegebenenfalls auch ein professionelles Rehabilitationsmanagement. Durch die gesetzliche Unfallversicherung sind nur Unfälle versichert, die sich auf dem direkten Weg zur Arbeit oder nach Hause sowie während einer Dienstfahrt ereignen.

Zuletzt noch ein Hinweis für die Steuererklärung: Für die Nutzung des Dienstfahrrades zur Arbeit dürfen in der Steuererklärung für jeden Arbeitstag 0,30 € pro Entfernungskilometer als Pendlerpauschale geltend gemacht werden.

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